dein Fotobuch gestalten
wie du deine Erinnerungen schnell in ein Fotobuch bekommst
Selbst ein Fotobuch zu gestalten bedeutet,
Erinnerungen mit eigenen Händen und Gedanken festzuhalten.
Jeder Moment, jedes Bild, erzählt deine persönliche Geschichte.
So wird das Blättern durch die Seiten zu einer ganz besonderen Reise.
Mit viel Herz und Liebe fürs Detail bin ich nun seit mehr als zehn Jahren Fotografin in und um Leverkusen/Solingen. Schon damals, als Fotos noch richtig teuer waren, wurden in meiner Familie bereits viele Momente festgehalten. Meine Mama hat uns Kindern regelmäßig Fotoalben erstellt: mit eingeklebten Fotoabzügen und Beschriftung per Hand - wann und wo das Foto gemacht wurde und wer alles drauf zusehen ist. Noch heute liebe ich es, die Fotoalben durchzublättern und in diesen Moment einzutauchen. Und auch mein Opa hat uns viele Fotos und Fotoalben hinterlassen. Von Jahr zu Jahr, lerne ich dieses kostbaren Geschenke noch mehr zu schätzen.
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Jetzt mache ich meine Fotoalben selbst und möchte dir in diesem Blogbeitrag gerne meine Erfahrungen und ein paar Tipps mitgeben. Anfang Januar gestalte ich immer ein dickes Fotobuch für meinen Freund und mich, mit all unseren Erlebnissen aus dem vergangenen Jahr. Natürlich habe ich nicht in jedem Moment des Jahres meine Kamera dabei, sodass auch Smartphonebilder einen Platz im Fotobuch finden.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps und Anbieter, die dir die Bearbeitung des Fotobuchs abnehmen. Ich mag‘s aber gerne individuell :)
Es gibt selbstverständlich viele Wege sein eigenes Fotobuch zu gestalten. Ich zeige dir hier meinen Weg. Auf diese Weise erstelle ich schon einige Jahre meine Bücher - sowohl privat, als auch beruflich.
Ein Fotobuch ist mehr als nur eine Sammlung von Bildern – es ist eine Reise in die Vergangenheit, die Erinnerungen lebendig hält.
In einer Welt, die immer digitaler wird, erinnert uns das Blättern durch die Seiten daran, wie wertvoll und schön es ist, Momente festzuhalten und sie greifbar zu machen.
Smartphone Bilder sichern
Am besten gestaltest du dein Fotobuch an einem großen Bildschirm. Also nutze einen Rechner oder Laptop. Der kleine Bildschirm vom Smartphone ist etwas ungeeignet dafür.
Darum die erste Aufgabe: Fotos vom Smartphone auf den Computer bringen.
Das geht ganz oldschool mit einem Kabel ;) Oder aber mit AirDrop oder einer Cloud. Vllt nutzt du sowieso eine Cloud zum automatischen Speichern deiner Bilder (perfekt!) oder überträgst deine Fotos dann mit Hilfe der Cloud manuell auf deinen Rechner. Welche Cloud du nutzt ist etwas Geschmacks- und Geldsache, vllt auch abhängig davon, welchen Gerätehersteller du hast und ob du zum Beispiel noch mit Familienmitgliedern die Cloud teilst.
Je nachdem wie viele Fotos es sind, macht die ein oder andere Variante mehr Sinn. Und generell macht es Sinn, das nicht erst am Jahresende zu tun, sondern regelmäßig.
Bei der Frage, wie du deine Fotos schnell in ein Fotobuch bekommst, gilt wie fast überall:
Vorbereitung und Struktur ist alles ;)
Fotos richtig speichern
Am besten speicherst du deine Fotos schon von Beginn an gut und sinnvoll sortiert ab.
Auf meiner Festplatte gibt es jeweils einen Ordner für jedes Jahr: ..., 2022, 2023, 2024 usw
Wie du dir schon denkst, befinden sich jeweils alle Fotos des jeweiligen Jahres in diesen Ordnern. Und das selbstverständlich sortiert! Ich sortiere meine Fotos dabei nach Anlässen, besonderen Tagen und Urlauben u.ä. In dem Ordner »2024« befinden sind dann also erstmal weitere Ordner, benannt mit Datum und ggf einem Stichwort dazu.
Tipp: Schreibe das Datum in amerikanischer Schreibweise, so sortiert dein Rechner die Ordner automatisch richtig: Jahr-Monat-Tag.
Damit ich auch schnell mal nach einem Ereignis oder einem Urlaub suchen kann, schreibe ich hinter das Datum oft noch ein Schlagwort: »Urlaub im Harz« oder »30Geburtstag« o.ä.
Beispiel: 2024-12-24_HeiligAbend
Stopp! Jetzt nicht alle Bilder direkt in diesen Ordner ziehen!!
Rohdaten
Wahrscheinlich machst du nämlich mehr Fotos, als du jemals brauchst und dir anschauen wirst. Und es werden auch nicht alle Foto so super gut, so dass sie alle in das Fotobuch sollen.
Ich lege mir in den »Ereignis«-Ordner also erstmal noch einen Ordner an, der »Rohdaten« heißt oder »alle Bilder« oder »unsortiert«... deine Wahl ;) DORT lege ich nun ALLE Fotos ab.
Auswahl
Diesen Ordner kannst du nun in Lightroom, Bridge oder einem Programm deiner Wahl laden und dort deine Fotos sortieren. Gehe alle Bilder nacheinander durch und jedes das dir gefällt, bewertest du mit einem oder mehreren Sternen.
Wähle lieber ein paar mehr aus, wegwerfen kannst du immer noch. Schwieriger ist es nämlich, später ein Foto in all den gemachten Fotos wiederzufinden. Bist du alle Fotos durchgegangen, lass dir nur die mit Sternchen bewertet anzeigen und lege sie in einem neuen Ordner ab. Diesen neuen Ordner nennen ich zum Beispiel »Auswahl«.
Im Ordner »Auswahl« befinden sich nun also alle brauchbaren Fotos. Wenn du Platz brauchst, könntest du den Ordner »Rohdaten« auch irgendwann löschen. Ich hebe den Ordner aber in der Regel auch auf. Naja, also bis ich wirklich Platz brauche ;)
Bearbeitung
Wenn du deine Bilder bearbeitest, kannst du jetzt die Fotos aus dem Ordner »Auswahl« bearbeiten. Vllt machst du das sogar mit einem professionellem Programm. Ich bearbeite meine Fotos in der Regel mit Photoshop und/oder Lightroom. Die Photoshop-Dateien packe ich dann nochmal seperat in einen Ordner. Und die exportierten finalen Versionen der Fotos ebenfalls.
Das sieht dann so aus
Fotobuch gestalten
Endlich! Nun kann es an die Fotobuch-Gestaltung gehen. Wähle einen Anbieter deiner Wahl für Fotobücher. Ich nutze fast ausschließlich und für alles saal-digital. Die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt mich immer wieder. Und das Wichtigste: ich persönlich finde die Software super! Da habe ich schon andere getestet und bin an denen verzweifelt.
ich mag an den Fotobüchern:
• sie lassen sich komplett öffnen - in der Mitte geht nichts vom Foto verloren. Panoramaaufnahmen sehen über eine Doppelseite echt super aus.
• kein Herstellerlogo auf und in deinem Fotobuch; lediglich ein kleiner QR-Code. Und auch diesen kannst du gegen eine kleine Gebühr entfernen lassen.
• Hardover mit Wattierung wirken noch hochwertiger.
• für besondere Anlässe stehen viele verschiedene Covermaterialien zur Verfügung, zB Leder und Leinen
Die Software kannst du dir kostenlos runterladen. In einem Programm zu arbeiten, finde ich persönlich angenehmer als direkt im Browser das Fotobuch zu erstellen.
*ich habe keine Kooperation mit dem Unternehmen. und bekomme kein Geld dafür, sie zu empfehlen. Es ist keine bezahlte Werbung, sondern eine echte Empfehlung.
Ich starte immer mit einem leeren Buch.
Gerade im Jahresfotobuch bekomme ich schon mal Platzprobleme. Jeder Anbieter hat eine unterschiedliche Maximalanzahl an Seiten. Wenn du auch richtig viele Fotos unterbekommen möchtest, schau am besten vorher nach, wie viele Seiten in deinem Buch möglich sind. Bei saal-digital sind es 130 bzw 160 Seite. Anschließend kannst du dir kurz überschlagen, wie viele Seiten ein »Ereignis« bekommen soll oder darf.
Nutze schlichte Vorlagen, sodass deine Fotos zur Geltung kommen und nichts ablenkt.
Fast jeder Fotobuch-Anbieter hat zwar auch massig Grafiken und Piktogramme zur kostenlosen Auswahl, aber es ist ja ein FOTObuch ;)
Hintergrundfarbe: Mut zu weiß! Weiß ist nicht langweilig, weiß ist neutral und lässt deinen Fotos Platz. Wenn du Text dazu schreiben möchtest, lass dir Platz dafür. Quetsch den Text nicht nachträglich noch irgendwo hin.
Ich habe Text immer in der unteren Ecke - klein und dezent. In Regel steht dort nur kurz und knapp: Datum, Ort und Ereignis. Wenn du noch etwas zu Sehenswürdigkeiten schreiben möchtest, ein Gedicht, deine Gedanken oder ähnliches, nimm dir ruhig eine ganze Spalte Platz.
Tipp: Saal-digital hat fast immer Gutscheincodes. Schau auf deren Seite danach und spar dir Geld. Manchmal sind auch einzelne Produkte reduziert.
das wichtigste überhaupt:
MACH REGELMÄSSIG EIN BACKUP VON DEINEN FOTOS
- oder generell von deinem Smartphone, wenn auch andere wichtige Informationen nicht verloren gehen sollen. Zum Thema Backup gibt es auch einen Blogbeitrag. Es ist eine Routine. Je mehr du diese verinnerlichst, desto schneller wirst du auch im Fotoalben gestalten.