Noahs Praktikum

Hi. Ich heiße Noah, bin 15 Jahre alt, komme aus Köln und war für drei Wochen Schülerpraktikant bei Kathrin. 
 

Heute ist mein erster Tag des Praktikums. Wenn ich ehrlich bin, habe ich aufgrund des langen Weges mit Bus und Bahn nach Leverkusen nicht so große Lust. Aber ich kann euch sagen, dass sich das im Laufe des ersten Tages ändert. Der Weg hat sich richtig gelohnt!
 

Mein Praktikum fängt damit an, dass Kathrin mir erklärt, was mich in den kommenden drei Wochen so erwarten wird. Ich werde ihr bei verschiedenen Projekten helfen können. Zum Beispiel ist es meine Aufgabe zusammen mit Finja eine mehrtägige Instagram-Story anlässlich des 3. Geburtstags von »kathrinfotografiert« zu planen - mit allem, was dazu gehört: Ideen entwickeln, Fotos machen, Texte schreiben, Quiz ausdenken etc. Natürlich werde ich auch Schachteln zur Fotoübergabe an Kunden vorbereiten.  Außerdem hat sie mir versprochen, dass ich auch selber ganz viele Fotos machen und neue Sachen dazu lernen werde.  
 

Doch zuerst zeigt Kathrin mir die wesentlichen Grundlagen einer Kamera: Belichtungszeit, Blende und Brennweite und wie ich sie in der Kamera einstelle. Das ist schonmal der erste Grund, warum sich das Praktikum mehr als nur gelohnt hat. Ich habe bis zu dem Zeitpunkt nämlich noch nie eine Spiegelreflexkamera - außer vielleicht im Media Markt ;) - in der Hand gehalten. Bis heute fotografiere ich nur mit meinem eigenen Smartphone, aber ich denke mal, dass sich dies nach dem Praktikum ändern wird. 
 

Nachdem sie mir das alles erklärt hat, habe ich Zeit die Kamera kennenzulernen und erstmal zu testen. Außerdem soll ich - wie alle Praktikant*innen am Anfang - jeweils ein Bildpaar zur Belichtungszeit, Blende und Brennweite aufnehmen, auf denen man klar den Unterschied erkennen kann. Zugegebenermaßen gelingt mir das zu Beginn nicht sehr gut. Aber mittlerweile habe ich auf jeden Fall verstanden, was passiert, wenn ich zum Beispiel mit einer geschlossenen Blende fotografiere im Gegensatz zum Fotografieren mit einer offenen Blende. Ich finde die Aufgabe mega cool, um sich erstmal an eine Kamera »ranzutasten« und das vor allem als Anfänger. Danach darf ich mit der Kamera noch raus gehen und das Erlernte dort umsetzen. 
 

In den kommenden Wochen habe ich zwischendurch immer wieder die Gelegenheit mich auszuprobieren und neu Motive zu suchen. Gemeinsam besprechen wir die Bilder und überlegen, wie man Fotos interessant werden lässt und Geschichten erzählt.
 

Abschließend kann ich sagen, dass sich die letzten drei Wochen für mich sehr gelohnt haben und ich dankbar für diese Chance bin. Ich habe sooo viele Sachen übers Fotografieren gelernt.
 

Fotos: Noah Mardoga // instagram: @jpegnoah

© 2020  |  Kathrin Mauksch