Praktikumsbericht oder so etwas in der Art

Wow… und schon sind drei Monate um. 

Drei Monate in denen ich unglaublich viel lernen durfte, tollen Menschen begegnet bin und mich jeden morgen gefragt habe wie unglaublich viele Ampeln bitte zwischen Gladbach und Alkenrath stehen.
 

Am meisten beeindruckt hat mich...

wie viele Nachtschichten Kathrin in diesen drei Monaten eingebaut hat und wie sie es irgendwie trotzdem fast (okay, einmal habe ich sie auch aus dem Bett geklingelt) jeden Tag geschafft hat um neun mit offenen Augen an der Tür zu stehen und produktiv in den Tag zu starten.
Manche Tage waren stressiger als andere und manchmal schien die To-do-Liste unendlich – aber ich glaube ein realistischeres Bild von dem Job hätte ich nicht vermittelt bekommen können. Ich genoss es einfach jeden Tag endlich wieder das Gefühl zu haben produktiv zu sein und trotzdem in so einer entspannten und familiären Atmosphäre arbeiten zu können.


In meinem Praktikum habe ich zum ersten Mal…

ein Baby gesehen :D Das klingt vielleicht erstmal komisch. Aber ehrlich gesagt, habe ich vorher immer eher einen Bogen um Kinder gemacht und in meiner Familie gab es nach mir bisher auch keine Neugeboren mehr. Als dann das erste Baby während des Newborn-Shootings im Körbchen lag, war ich schon erstmal ganz schön fasziniert – was für ein langer Weg schon hinter diesem kleinen Menschen lag und was jede Geburt und jedes einzelne Kind eigentlich für ein Wunder ist!

Ich habe während meines Praktikums gelernt...

...wie man wunderschöne Schleifen macht und Pappschachteln faltet. Aber auch noch unglaublich viel Sinnvolleres, was mir sowohl beruflich als auch privat hoffentlich noch viel helfen wird.

Und was noch so?

Einerseits hat Kathrin mir die Basics in InDesign vermittelt und mir eine Menge Zeit und Geduld gegenüber gebracht, damit ich selber ausprobieren und das Programm in meinem Tempo kennenlernen konnte. Andererseits hatte ich einen großen Freiraum für eigene Projekte und Kathrin stand mir immer mit Tipps und kreativen Ideen zur Seite. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass es ihr immer sehr wichtig war, dass ich auch für mich etwas aus den Aufgaben mitnehmen konnte und neben dem vielen Spaß, den wir hatten, auch wirklich etwas lerne.
 

Mein eigenes Projekt...

Im Zuge meines eigenen Projektes im Praktikum habe ich einen neuen Instagram-Account gestartet. Nach einigen Tagen Planung, ein paar wirren Mindmaps und einer Menge neuer Motivation habe ich die Seite »finjasbackbuch« ins Leben gerufen und freue mich jetzt jede Woche aufs neue lecker Rezepte darauf mit euch zu teilen und mal eine ganz andere Art von Fotos zu machen, als ich es vorher getan habe!
 

Den schönsten Moment fand ich...

Nachdem im ersten Monat meines Praktikum nicht so viele Shootings anstanden, fand ich es um so schöner, dass ich in der zweiten Praktikumshälfte immer wieder mit zu Kunden fahren durfte und die verschiedensten Menschen kennenlernen konnte. 

Eines meiner absoluten Highlights dabei war, zu sehen mit wie viel Liebe, Zuneigung und Vorfreunde die Paare auf ihren Familienzuwachs warteten. Häufig fuhr ich nachmittags noch in Gedanken bei dem Shooting des Tages ganz euphorisiert nach Hause – in der Hoffnung irgendwann mal genauso zu lieben. 

Ein weiteres absolutes Highlight... 

waren die beiden Cake-Smash-Shootings, die ich mit planen und erleben durfte. Schon ganz zu Anfang, als Kathrin herausfand, dass ich unglaublich gerne backe, hat sie mir versprochen, dass wir zusammen ein Cake-Smash-Shooting machen. Und naja wenn ich eins gelernt habe – wenn Kathrin etwas verspricht, dann hält sie es auch!

Und was ist besser als ein Cake-Smash-Shooting? Genau – Gleich zwei!

Es war einfach unglaublich schön zusehen, wie unterschiedlich sich die beiden der Torte gegenüber verhalten haben. Der Eine sehr vorsichtig und geduldig, die Andere mutig und mit schnell befriedigter Neugier.

Toll war auch, dass ich nicht nur die beiden Torten für die Shootings backen, sondern auch beide Male mit fotografieren durfte! Einfach nur mega süß!

Und dann waren beide Kinder auch noch so lieb und haben eine Seite der Torte unberührt gelassen, so dass Kathrin und ich auch noch etwas Naschen konnten… Besser hätten meine letzten beiden

Praktikumstage nicht sein können! :)
 

Was noch zu sagen bleibt...

Danke liebe Kathrin. Danke dir für dein Vertrauen und deine offene und liebevolle Art und all das, was ich von und mit dir lernen durfte.
Wenn du mal wieder jemanden im Büro brauchst um mit deinem Magen um die Wette zu knurren und deine Kekse auf zu essen – ich komme gerne vorbei!



Fotos: Finja Bosbach // Instagram: @finjasbackbuch

© 2020  |  Kathrin Mauksch